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Kinderheim Apenburg

DRK-Kinder- und Jugendheim

Mühlenweg 15

38486 Apenburg-Winterfeld

 

Heimleiter: Herr Tiebermann

Telefon: 039001-595

Fax:       039001-90901

E-Mail: kinderheim(at)drk-kloetze(dot)de


 

 

Kinderhof Ortwinkel

 

DRK-Kinderhof "Löwenzahn"

Ortwinkel 37

39619 Arendsee (Altmark)

 

Hausleiter: Herr Fischer

Telefon: 039034-94412

Fax:       039034-94413

E-Mail: kinderhofloewenzahn((at)drk-kloetze(dot)de

 

Kontakt

DRK-Kreisverband Altmark West e. V.
Bahnhofstraße 59
38486 Klötze

Telefon: 03909 2045
Telefax: 03909 3718

Öffnungszeiten: 

Mo., Mi., Do.  

07:30 - 16:00 Uhr

Di.                

07:30 - 18:00 Uhr

Fr.                

07:30 - 14:00 Uhr

DRK vor Ort

Angebotsseiten
Adressseiten

unsere Kinderheime

Foto: Banner Kindertageseinrichtungen
Foto: A. Zelck / DRK

In unserem Heim finden Kinder/Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren Aufnahme, die

+ aus Krisenfamilien,
+ zerbrochenen Familien kommen
+ Waisen oder Halbwaisen sind
+ sexuellen Missbrauch erlebt haben
+ misshandelt und/ oder
+ vernachlässigt wurden.

Es sind vordergründig im medizinischen Sinne gesunde Kinder/Jugendliche, die allerdings verschiedene Störungsbilder zeigen, u.a.: Schulschwierigkeiten in Bezug auf Leistung und Verhalten, Konzentrationsstörungen, Selbstunsicherheit, mangelnde soziale Anpassungsfähigkeit, aggressives Verhalten, neurotische Fehlentwicklungen, psychosomatische Störungen, Sprachstörungen, Hyperaktivität, allg. Entwicklungsverzögerung, leichtere frühkindliche Hirnschädigung, Minderbegabung, leichte geistige Behinderung u.ä. Die Kinder/Jugendlichen sind in gemischten Gruppen (Alter/Geschlecht), die familiären Charakter tragen bzw. familienergänzend wirken sollen, aufgeteilt. Auf diese Weise lernen die Kinder gegenseitige Hilfe als etwas Selbstverständliches. Sie erziehen sich auch "gegenseitig", wie in Familien mit mehreren Geschwistern.

Nicht aufgenommen werden Kinder/Jugendliche:

+ mit Drogen- und Alkoholabhängigkeit
+ schweren Körperbehinderungen
+ schweren geistigen Behinderungen.

Dafür sind unsere Häuser weder baulich noch personell ausgelegt, da diese Kinder/Jugendlichen in der Regel eine andere Form der Förderung benötigen und Anspruch auf spezielle integrative Arbeitsformen haben sollten.

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Das VIII. Sozialgesetzbuch (SGB VIII) Kinder- und Jugendhilfe regelt vor allem, wer für die Erziehung junger Menschen in der Gesellschaft verantwortlich und zuständig ist, welche Ansprüche Kinder, Jugendliche und Eltern gegenüber der staatlichen Gemeinschaft haben und wie Personen und die Institutionen, Behörden und Einrichtungen, die für die Entwicklung und Förderung junger Menschen zuständig sind, zusammenwirken sollen. Jugendhilfe umfasst alle gesellschaftlichen Bemühungen, das Recht des jungen Menschen auf Erziehung und Bildung zu sichern und zu erfüllen. Der junge Mensch soll die Voraussetzungen erhalten, sich körperlich, geistig und seelisch nach seinen Anlagen und Neigungen entwickeln zu können.

Die Handlungsstrategien in der Jugendhilfe haben sich analog zum gesellschaftlichen Wandel in den letzten Jahren grundlegend geändert. Wir sorgen, mit einem differenzierten Erziehungs- und Bildungsangebot dafür, dass Abweichungen und Fehlverhalten soweit wie möglich vermieden werden.

 

Als Teil dieser weltweiten Gemeinschaft, die nach den Grundsätzen

+ Menschlichkeit

+ Unparteilichkeit

+ Neutralität

+ Unabhängigkeit

+ Freiwilligkeit

+ Einheit und

+ Universalität

 

handelt, haben wir uns zum Ziel gesetzt, hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe zu gewähren. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.

 

Mit allen in unseren Heimen zur Verfügung stehenden personellen, räumlichen, sächlichen und strukturellen Mitteln und Möglichkeiten soll den aufgenommenen Kindern und Jugendlichen ein ihrer Entwicklung entsprechendes Lern- und Lebensfeld geboten werden, welches herkunftsorientiert zu einer persönlichen wie sozialen Reifung und Selbständigkeit beitragen soll.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist ein geplantes und zielgerichtetes pädagogisches Handeln notwendig, welches sich auf alle Bereiche erstreckt, die die Persönlichkeit des jungen Menschen in seiner Gesamtheit fördern.

Auf diesen Kriterien basierend ist die sozialpädagogische Arbeit im Bereich der Jugendhilfe mit den Grundsätzen der Lebensweltorientierung und der Überwindung gesellschaftlicher Ausgrenzung ausgelegt. Vor diesem Hintergrund sind das Ansehen der Person, die Problemlage des Einzelnen und der erzieherische Auftrag wichtige Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit. Dies alles möchten wir in Einklang bringen, um junge Menschen und Familien optimal zu fördern. Die Verselbständigungsgruppe ist eine intensive Vorbereitungsphase für das betreute Wohnen und somit eine Übergangsform vom Gemeinschaftsleben zum individuellen Lebensprozess. Sie ist für jene Jugendliche notwendig, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht in ihre Herkunftsfamilie zurückgeführt werden können.

 

 

Bilder Kinder- und Jugendheim in Apenburg

Bilder Kinderhof "Löwenzahn" in Ortwinkel